Freitag, 24. März 2017

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2017-03-13
Unterwegs auf dem Padjelantaleden ...
Tag 9 Tuottar - Tarraluopal


Um 10 Uhr kommen wir los. Ist ja nur eine kurze Distanz. Wir laufen gegen einen strammen Wind aus Südost. 

Im Laufe des Vormittags reißt der Himmel gelegentlich auf, macht den Blick frei auf große weiße Riesen im Sarek.

Padjelanta - hohes, weites Land. Hier ist es wirklich schön. 

Später zieht es sich wieder zu, es fängt an zu schneien, die Sicht nimmt ab. 

Um 13 Uhr haben wir die Höhe erreicht, wir können zu den Hütten abfahren. Noch gut zwei Kilometer. Trotz des sanften Geländes bleibt die Abfahrt schwierig, bei so wenig Licht fehlen die Kontraste. 

Um halb drei stehen wir vor den Hütten. 



















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2017-03-12
Unterwegs auf dem Padjelantaleden ...
Tag 8 Staloluokta - Duottar 

Wegen der Länge der anstehenden Tour stehen wir um 6 Uhr auf. Um 8 Uhr stehen wir auf den Skiern.
Es geht beständig bergauf, wir kommen nur langsam voran. 

Vormittags gibt es noch einige Aufheiterungen, nachmittags zieht es völlig zu. Schneetreiben. 

Als wir gegen 18 Uhr bei den Hütten ankommen, bin ich völlig erschöpft. 10 Stunden unterwegs mit einem Schnitt von 2 km/h.



Reinhardt kommt mir entgegen und zieht meine Pulka die letzte Steigung zu den Hütten hinauf. Danke! Habe große Mühe meine Sachen zu trocknen. Die Heizung im Trockenraum lässt sich nicht starten. :(






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2017-03-10
Unterwegs auf dem Padjelantaleden ...
Tag 6 Arasluokta - Staloluokta 17km (über den See)


Die Route über den Berg ist vielversprechend, aber nach der Bergetappe gestern - das Wetter verspricht heute auch wenig Fernsicht - wählen wir die Route über den See um die Halbinsel herum, 17 statt 12 km. 
Ich genieße es auf dem Virihaure unterwegs zu sein - die Unendlichkeit und die Weite.
Elchspuren kreuzen unseren Weg und wir blicken hinüber in die Berge nach Norwegen. Leider kommt die Sonne nur gelegentlich durch. 
Am Ufer geht's steil bergauf zur Hütte. 40 Schneehühner fliegen auf - leuchtend weiß und schwarz - und fallen nördlich ziehend wieder in den Birkenwald ein.

Unterwegs auf dem Virihaure





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2017-03-09
Unterwegs auf dem Padjelantaleden ...
Tag 5 Låddejåkka - Arasluokta 15km



Dies ist eine Bergetappe, die Felle sind bereits aufgezogen. Wir queren den Arasjåhka über die Brücke und ziehen die Pulken in Serpentinen den Berg hinauf. 
Zunächst sehr mühsam, dann wird das Gelände flacher und wir werden mit einer großartigen Fernsicht in den Sarek belohnt.

Jenseits der Höhe geht es nicht zu steil bergab. Wir genießen die Abfahrt, orientieren uns am Rentierzaun.

Den Miellädno können wir neben der Brücke queren. 

Schon bald sehen wir den Glockenturm der Kyrkakåta, dahinter liegen die Hütten. 






Im Padjelanta Nationalpark gibt es keine Markierung durch Andreaskreuze - aber gelegentlich schauen aufgestellte Steine aus der Schneedecke. 

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2017-03-08
Unterwegs auf dem Padjelantaleden ...
Tag 4  Kutjaure - Låddejåkka 21,5 km


Nach einem Ruhetag in Kutjaure hoffen wir die längere Strecke nach Låddejåkka gut zu bewältigen.


Das Wetter hat sich allerdings grundlegend geändert. Es sind morgens nur noch minus 10 Grad, aus Nord weht ein leichter Wind. Schon bald zieht es sich ganz zu und wir haben - bei hinreichender Fernsicht - dann kaum noch Sicht auf den Weg vor uns. In dem diffusen Weiß fehlen die Kontraste, ein Oben und Unten ist schwer zu unterscheiden. Das sollte uns noch Probleme bereiten. 

Wir überqueren den Vuojatätno bei den Brücken, der Hauptarm führt offenes Wasser und so tragen wir die Pulken mühsam über die erste Brücke. Die anderen Arme sind zugefroren. 




Wegen des unsichtigen Wetters entscheiden wir uns unterhalb, also westlich des Wegs zu bleiben, um dann am Ende die steile Abfahrt zu vermeiden. Da die Fernsicht nicht so schlecht ist, orientieren wir uns auch an den drei Sami Dörfern zu unserer Rechten, halten uns auf einer Höhe, etwa 600 Meter över havet (m ö.h.) (Meter über dem Meer)

Ein anderes Problem haben wir allerdings trotz Orientierung mit GPS und Karte nicht hinreichend in den Blick genommen. 
Es gibt auf der Strecke ein Bachtal - Vierttjajågåsj, das hier und da canyonartig tief in das Fäll schneidet. Wir versuchen unterhalb eines Canyons in einem vermeintlich flacheren Abschnitt zu queren. Steil ist es auch hier. Ich schnalle die Skier ab und gehe auf Stiefeln weiter. Aufgrund der schwierigen Sichtverhältnisse erkenne ich den senkrechten Absatz vor mir nicht und falle samt Pulka etwa einen, eineinhalb Meter tiefer in weichen zusammengewehten Schnee, die Pulka überschlägt sich und bleibt - zum Glück - neben mir liegen. Alles heil? Alles ok!

So schnell es hinunterging, so langsam geht es wieder hinaus. Wir versuchen es schräg zum Hang, meine Pulka dreht sich im steilen Gelände und rollt und rollt. Mit vereinten Kräften schaffen wir es nach oben auf die andere Seite des Bachs. 

Gegen halb fünf sind wir bei den Låddejåkka Hütten. Es dauert lange, ehe wir die Winterhütte - vinteröppen stuga - mit dem einen kleinen Gasofen warm haben, 17 Uhr - 0 Grad, 21 Uhr - 12 Grad. Wir vermissen die kuschelige Wärme einer mit Holz beheizten Hütte. Ab in den Daunenschlafsack! 




Mittwoch, 22. März 2017

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2017-03-06
Unterwegs auf dem Padjelantaleden ...
Tag 2 Akka - Kutjaure 18,2 km









Morning has broken like the first morning ... - Cat Stevens














Ich habe mir angewöhnt beim ersten Weg aus der Hütte oder dem Zelt morgens die Kamera mitzunehmen - früh morgens ist das Licht einfach am schönsten.
Heute kommen wir allerdings erst später los, packen die Pulkas, sägen und spalten Holz, tragen es in die Hütte, holen Wasser ..., die to-dos eines Hüttenlebens.



Wir folgen dem markierten Weg talaufwärts bis zum Kutjaure und laufen dann in der Spur der vor uns laufenden Schweden quer über den See. Zwischen der Siedlung und der Bachmündung auf der anderen Seeseite steht die erste Markierung, der wir dann bis zur Hütte folgen.   


Von der STF Stugan schweift der Blick über den Kutjaure in die Nationalparke Stora Sjöfallet und Sarek  - schöner kann eine Hütte nicht liegen.


Der Tag verabschiedet sich mit einer spektakulären Lightshow - Alpenglühen meets Polarlicht.    








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2017-03-05 
Unterwegs auf dem Padjelantaleden ...
Tag 1 Ritsem - Akka 13km

Wir starten von Ritsem aus morgens kurz nach 9 Uhr bei minus 20 Grad. Im Laufe des Tages sollte die Temperatur auf minus 12 Grad steigen um dann am späten Nachmittag wieder auf unter 20 Grad zu sinken. Zum Glück ist es windstill. 

Es ist eher langweilig der Spur eines Schneemobils zu folgen, lieber gehen wir eigene Wege über Schnee und Eis. Auf meine Anfrage, manche Wanderer würden den direkten, geraden Weg nach Akka wählen, warnte der Stugvärd: They're just ignorant, don't do that. 

Bei dem Weg über den Akkajaure halten wir uns also an die Markierung und folgen damit den Schneemobilen. Schilder weisen darauf hin, dass hier das Eis eine gemessene Stärke von 50 cm hat. Weiter östlich der Spur ist das Eis offensichtlich nicht tragfähig - Svag is.
Auf dem Akkajaure

Immer wieder donnert und kracht es, wenn sich Spannungen im Eis lösen. Die Verwehungen sind nicht besonders hoch, schon bald nähern wir uns dem südlichen Ufer. Hier geht's gelegentlich auch über blankes Eis. 



Die Stugvärd zieht noch auf dem See mit einem Schneemobil an uns vorbei - wie sie uns später erzählt. Sie tritt heute ihren Dienst an.
So finden wir in Akka eine Hütte vor, in der schon das Feuer im Ofen brennt. Danke, Sandra!


Schon bald dampft das Teewasser aus dem Kessel auf dem Ofen. Wir sind die ersten Gäste in diesem Jahr.





Blick auf das Akka* Bergmassiv.


*Akka, auch Áhkká geschrieben, ist ein Bergmassiv in Lappland in Schweden. Im Samischen und Finnischen bedeutet der Name „Altes Weib“ und verweist damit auf die Muttergottheit (die allererste hieß Maderakka, siehe dazu auch Finnische Mythologie und Samische Mythologie). Der Berg liegt im Nationalpark Stora Sjöfallet am Ufer des nach ihm benannten Akkajaure-Sees gegenüber der Ortschaft Ritsem. https://de.wikipedia.org/wiki/Akka_(Berg)

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2017-03-05 
Unterwegs auf dem Padjelantaleden ...


Beim Start in Ritsem hält mein GPS 62st eine böse Überraschung für mich bereit. Es bildet keine Karte ab, und zwar weder die topographische Karte Norra Norrland auf der eingelegten SD Karte noch die bereits vorinstallierte Europakarte. Dies hatte ich noch nie erlebt!

Das Gerät zeichnet auf, bildet auch einen vorinstallierten Track des Padjelantaleden ab, aber eben keine Karte. 

Damit ist nur eine eingeschränkte Nutzung des Geräts möglich. 

Das Problem lässt sich während der Tour nicht zuverlässig beheben. Neu hochfahren, Batterien neu einsetzen, Vorwärmen etc. führt gelegentlich dazu, das sich die Karte abbildet, aber eben nicht zuverlässig. 

Ein Reset will ich nicht vornehmen, um den vorinstallierten Track des Padjelantaleden zu erhalten. 

Zum Glück hat Reinhardt ein Garmin Etrex dabei; dies arbeitet während er gesamten Tour einwandfrei.


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Unterwegs auf dem Padjelantaleden...


Das Wetter hielt dann doch nicht ganz, was der Wetterbericht versprochen hatte. Nach drei Tagen Sonne war der Zauber vorbei. Vormittags meist noch mit gelegentlichen sonnigen Aufheiterungen zog es sich nachmittags meist ganz zu. Schwierige Sichtverhältnisse, Schneetreiben und vor allem Wind erschwerten immer wieder das Vorankommen. Doch, der Reihe nach...

Donnerstag, 2. März 2017

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Weather forecast for Gällivare ... looks amazing. So much sunshine! But cool. Still packing ... almost ready to go. Anybody else out there next week?





Sonntag, 19. Februar 2017

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... getting ready for Padjelanta. 

12. März 2015 16:30 zwischen Abiskojaure und Alesjaure ... der Wind von vorn ist heftig, der Weg zu steil, die Pulka zu schwer, der Schnee zu tief... es gab gute Gründe für heute Schluss zu machen und zu zelten. ;)

Der Tag darauf begann gut - mit Sonne und einer frischen Scooter Spur, die den Anstieg umfuhr - aber der Wind nahm beständig zu; ab der Schutzhütte Rádunjárga quälten wir uns mit 1 km pro Stunde gegen heftigsten Gegenwind. - Irgendwann gegen Abend hatten wir dann Alesjaure erreicht. Erschöpft aber glücklich!

Nichtsdestotrotz ... oder deswegen? ...wir sind bei den letzten Vorbereitungen für die diesjährige Wintertour - Padjelanta. Im März geht's los. Wird es wieder so abenteuerlich?



Samstag, 4. Februar 2017

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When planning the route and for orientation on the way I used and will use my Garmin GPS device 62st; but other hikers - like Svante (see link below*) - get along or even prefer to work with online maps and just use their smartphone (iPhone or Android) on the way. Florian sends me an email:

Hallo Michael!
Ich plane mit diesen beiden Onlinekarten, lege mir auf dem Bildschirm Norwegen http://www.norgeskart.no/#11/365381/7062141 nach links/Westen und Schweden https://kso.etjanster.lantmateriet.se/ nach rechts/Osten, dann kann man schön planen. Falls man unsicher ist, ob die Höhe stimmt, sind die durchnummerierten Grenzsteine (riksröse) ein guter Anhalt.

Map of Norway - west - on the left, and Sweden -  east - on the right
These maps are obviously excellent in detail and the tools seem to offer quite a few options. 
So working with free online maps and the GPS function on the smartphone seems to be a much cheaper option. 

I have almost no experience with online maps or apps, but recently I had a look at outdooractive. You can also plan your routes, the app suggests routes, you can change routes etc. For day hikes and local outdoor activities quite attractive. https://www.outdooractive.com/de/

But how much do you depend on the net in the wilderness? Does and ... how does it work? How good is the aerial and the GPS reception? And - with Garmin also - you have to think of the energy supply. With 62st I can use batteries. Another question might be: how shock- and waterproof is your smartphone?

*This is the link to Svante's blog. See index card: kartan i smartphone.
http://svante-sundelin.blogspot.de

In addition I got information about two apps, the first from Svante:
... the app "MapApp Topo" is now very, very good. They have last month new maps (Lantmäteriet) that are really updated. Scale 1:50.000 instead of 1:100.000. You can not buy a paper map with scale 1:50.000.  MapApp Topo does not work with Iphone (IOS), only with Android. I love this app and I always used the smartphone instead the paper maps during my hiking. 


... the second is from Florian:
Wollte dir einen schönen gratis App nicht vorenthalten, Fjällkartan offline (Swedish Mountain Maps) von Jaob Ivstam, guckst App Store. Zuhause installieren und die gewünschten (oder alle) Kartenblätter runterladen, dann hat man sie dabei zur Planung und als back up.